Energiefresser Dampfdusche

Wärme kriecht durch den Körper, dringt durch alle Poren, entspannt. Heißer Wasserdampf erfüllt die Luft, lässt tief durchatmen, löst Verspannungen und lässt schwitzen. Es geht nichts über ein Dampfbad nach einem langen Arbeitstag, nach dem Sport oder einfach mal so.

Schön, wenn man dann eine Dampfdusche im heimischen Badezimmer hat. Aber ist das nicht teuer? So eine Dampfdusche ist ein Stromfresser, das kostet eine Menge Geld …

 

Was genau macht die Dampfdusche?

Die Dampfdusche ist im Grunde genommen eine ganz normale Duschkabine, die jedoch zum umgebenden Raum dicht abgeschlossen ist. Das ist nötig, damit die Luft durch den heißen Wasserdampf in der Kabine auch tatsächlich heiß und feucht bleibt, ohne dass alles durch Badezimmer und übrige Wohnung abzieht. Je besser die Kabine schließt, desto weniger Strom ist nötig, um die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur in der Kabine konstant zu halten. Und wirklich heiß ist es darin nicht: Ein Dampfbad hat in der Regel zwischen 45° C und 65° C, nicht mehr. Das ist moderat im Vergleich zu einer Sauna. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit ungleich höher, sie liegt bei nahezu 100 %.

 

Abgesehen vom Dampfgenerator hat die Dampfdusche normalerweise eine Regenwalddusche, Massagedüsen und eine Schwalldusche. Bei vielen Modellen lassen sich Aromen in die Kabine leiten, Musik hören ist möglich. Und natürlich kann man auch ganz normal duschen – dann braucht die Kabine nicht mehr Wasser und Strom als eine ganz normale Dusche in einem ganz normalen Badezimmer.

 

Und die Kosten?

Die Kosten einer Dampfdusche sind ganz unterschiedlich. Es gibt im Baumarkt schon relativ günstige Modelle, die unter 1.000 Euro liegen. Wer gute Qualität und zuverlässigen Service will, sollte allerdings eher zur Markenware greifen. Das muss auch nicht teuer sein – wie sie z.B. im hier im Shop von Trendbad24 sehen können. Folgekosten gibt es durchaus, nämlich dann, wenn Ersatzteile her müssen oder etwas defekt ist. Qualität zahlt sich in diesem Fall aus, der höhere Anschaffungspreis kann später durchaus wettgemacht werden.

Und natürlich sind da noch die laufenden Kosten … Wie hoch der Stromverbrauch bei Dampfbetrieb tatsächlich ist, das steht in den begleitenden Papieren. Die Angabe in Kilowattstunden muss umgerechnet werden, denn niemand sitzt täglich eine ganze Stunde im Dampfbad. Ein Gang dauert in der Regel um die zwanzig Minuten, und viele Kabinen sind groß genug, dass Partner gemeinsam darin schwitzen können. Stromrechner online helfen, den tatsächlichen Verbrauch in Euro umzurechnen. Wenn eine Dampfdusche beispielsweise 3 kWh braucht und täglich für 20 Minuten genutzt wird, kostet das bei einem Strompreis von 25 Cent je Kilowattstunde im Jahr etwa 91 Euro. Die Jahreskarte für das örtliche Wellnessbad mit Sauna ist sicherlich teurer.

 

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