Energiespartipps für den Haushalt

Wenn die jährliche Stromkostenabrechnung im Briefkasten liegt, fürchten sich viele Mieter vor dem Inhalt. Mit ein paar einfachen Tricks kann man sich aber vor einer hohen Nachzahlung schützen. Zunächst einmal sollte der monatliche Stromabschlag realistisch angesetzt sein. Um seinen eigenen Stromverbrauch herauszufinden, helfen Energieverbrauchsmessgeräte. Diese zeigen pro Steckdose bzw. pro Gerät an, wie viel Strom entweder am Tag oder je nach Einstellung auch im Monat verbraucht wird. Zusammengerechnet hat man seinen Stromverbrauch dann im Blick und kann auch immer mal wieder seine Werte mit denen des Zählerstands im Haus abgleichen. Wer viel Energie verbraucht, kann Strom sparen, indem er sich nach einem günstigeren Stromversorger in seiner Region erkundigt.

Auch beim Gerätekauf kann man seinen Stromverbrauch beeinflussen. Elektro- bzw. Haushaltsgeräte mit dem EU-Label A verbrauchen recht wenig Energie. Je mehr Plus dem „A“ anhängen, desto energiesparender ist das Haushaltsgerät. Lieber die Finger lassen sollte man von Geräten mit einem der Labels C-G, denn diese verursachen viel zu hohe Stromfolgekosten. Viele Produkte mit solchen Labeln wurden allerdings schon längst aus dem Handel genommen.

Indem man effizient haushaltet, hält man die Stromabrechnung ebenfalls niedrig. So empfiehlt es sich, mit einer geringeren Temperatur zu waschen und den Geschirrspüler nur voll anzustellen. Es gibt auch Geschirrspülmaschinen, wo man nur den Oberkorb spülen lassen kann. In der Küche ist die Restwärme von Elektro-Kochplatten bzw. dem Elektro-Herd auszunutzen, beispielsweise beim Eier oder Nudeln kochen. In Zimmern, wo sich keiner aufhält, sollte man immer das Licht ausschalten. Solche Kleinigkeiten bringen entgegen vielen Erwartungen schon etwas. So erzielt eine 10 Grad niedrigere Wassertemperatur pro Spülgang bereits eine Stromersparnis von ca. 20 %.

Neben den gängigen Haushaltsgeräten gibt es aber noch einige viel größere Stromfresser in den eigenen vier Wänden, und zwar im Bereich der Unterhaltungs- sowie Computerelektronik. Die meisten dieser Geräte verbrauchen durch den Stand-by-Betrieb ununterbrochen Strom. Auch externe Netzteile als Stromspeicher für PCs oder Telefonanlagen ziehen unentwegt Energie. Allein aufgrund dieses Dauerbetriebs können jährliche Kosten in einer Höhe von bis zu 90 € entstehen.

Mit einer Steckerleiste kann man dieses Geld ganz einfach sparen. Eine erweiterte Form dieser Sparmaßnahme eignet sich gleich für mehrere Geräte, die zusammen verwendet werden. Mit einer sogenannten Master-/Slave-Steckdosenleiste wird beispielsweise ein ausgeschalteter Computer durch die Master-Steckdose mit Stand-by-Strom versorgt und andere dazugehörige Geräte, wie Drucker. Lautsprecher und Monitor, bleiben durch die Slave-Steckdose komplett ausgeschaltet. Erst bei der Aktivierung des PCs schalten sie sich wieder ein. Durch diese und weitere Energiespartipps kann jeder seinen Stromverbrauch ohne große Umstände herunterschrauben.

Über den admin
Ich interessiere mich sehr für die Umwelt und Energie zu sparen liegt mir sehr am Herzen! Bitte helfen auch Sie mit und versorgen Energiesparhaus.info mit Energiespartipps! Danke.

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