Stromfresser im Haushalt

Selbst wenn man in einem Energiesparhaus wohnt, kann die Stromrechnung am Ende des Monats ganz schön hoch sein. Das liegt natürlich nicht an der Bauweise, sondern vielmehr an den im Haushalt genutzten Geräten. Mit ein paar einfachen Hilfsmitteln wird man die Stromfresser los.

Teure Stromfresser

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Bild: © Dynamic Graphics/liquidlibrary/Thinkstock

Die üblichen Verdächtigen bei zu hohem Stromverbrauch sind Haushaltsgeräte wie der Kühlschrank oder der Elektroherd. Auch andere große Geräte wie die Waschmaschine oder der Trockner sind nicht ganz unschuldig. Deswegen sollte man beim Kauf auf die Energieklasse der Gerätschaften achten. Weitere nützliche Hilfsmittel sind auch Strommesser, wie sie unter anderem bei eas-y zu finden sind. Sie liefern schnell Informationen dazu, wie viel Strom innerhalb einer bestimmten Zeitspanne verbraucht wird. Dafür werden sie einfach in eine Steckdose gesteckt und der Stecker des vermeintlichen Stromfressers wird an das Messgerät angeschlossen. Somit kann der Verbraucher intervenieren und die Geräte abschalten, die zur hohen Stromrechnung beitragen. Neben den großen Geräten gibt es aber auch unauffällige Stromfresser. So wurde festgestellt, dass Computer und Fernseher samt Zubehör wie Bildschirm, Hifi-Verstärker oder DVD-Player oft mehr Strom verbrauchen als Küchengeräte. Das liegt vor allem auch daran, dass sie häufig über eine lange Zeitspanne genutzt werden.

 

 

 

Intelligente Zähler

Obwohl Messgeräte den Stromverbrauch stark senken können, haben sie sich in Deutschland noch nicht ganz etablieren können. Das liegt vermutlich daran, dass damit jedes Gerät einzeln überprüft werden muss. Eine bequemere Alternative dazu sind intelligente Stromzähler, die auch als “Smart Meter” bezeichnet werden. Während die konventionellen Drehzähler die verbrauchten Kilowattstunden addieren und weder Tageszeiten noch Tarife unterscheiden, messen intelligente Zähler detailliert, wann wie viele Kilowattstunden im Haushalt verbraucht wurden. Somit können Nutzer das Ganze in Echtzeit verfolgen und verbrauchsintensive Geräte identifizieren. Jedoch stehen die modernen Helfer auch unter Kritik, weil sie alle Daten an die Stromversorger übermitteln, sodass man zum “gläsernen Kunden” wird. Trotzdem kann man damit bis zu 70 Euro im Monat sparen.

 

Über den admin
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