Wasser sparen im Badezimmer

Die Kosten für Energie sind hoch, wie nie und auch Warmwasser wird immer teurer. Jeder Tropfen des wertvollen Trinkwassers sollte deshalb sinnvoll eingesetzt werden. Insbesondere die umweltbewussten Bauherren, die sich schon für den Bau eines Energiesparhauses entschieden haben, möchten natürlich auch Wasser sparen. Im Badezimmer bieten sich dafür viele Möglichkeiten, die wichtigsten wollen wir hier kurz vorstellen.

 

An erster Stelle steht hierbei ein bewusster Umgang mit dem kühlen Nass.

Hierzu zwei wichtige Zahlen:

  • 130 Liter Wasser werden pro Tag und Person verbraucht
  • 5 Liter Wasser werden zum Kochen und Trinken pro Tag und Person verbraucht
  • 125 Liter Wasser gehen für Spülen, Körperpflege und Putzen drauf

 

Das hochwertige Trinkwasser in Deutschland sollte bewusst verbraucht werden, das schont die Umwelt auf der einen, aber auch die Haushaltskasse auf der anderen Seite. Denn die Kosten pro Kubikmeter Wasser sind in Deutschland mit zu den höchsten in Europa zu zählen.

 

Duschen statt Baden

Nach wie vor findet der größte Trinkwasserverbrauch statt, wenn man sich ein ausgiebiges Vollbad genehmigt. Dabei braucht es durchschnittlich 180 Liter Wasser (!), um eine Badewanne zu füllen. Wer sich stattdessen für die Dusche entscheidet, kommt mit nur einem Drittel (60 Liter Wasser) aus. Und selbst dieser Wert kann noch reduziert werden. Dabei helfen folgende Maßnahmen:

 

  1. Dusch-Stop: Das Wasser kann während des Einseifens aus- und anschließend wieder angestellt werden. Die einmal eingestellte Temperatur bleibt erhalten. Einsparpotenzial: 40 Prozent Wasser und Energie.
  2. Durchflussreduzierer: Viele Menschen scheuen sich davor, das Wasser beim Einseifen abzustellen. Dann ist ein Durchflussreduzierer die richtige Wahl. Zwischen Armatur und Duschschlauch werden diese Geräte mit einem Drehanschluss installiert. Statt der herkömmlichen 16 Liter pro Minute fließen damit nur noch 12 Liter pro Minute durch den Schlauch. Außerdem mischt sich gleichzeitig Luft mit bei, so dass die Intensität des Dusch-Strahls erhalten bleibt.
  3. Wassersparduschen: Diese extra erhältlichen Modelle kommen sogar mit nur acht Litern Wasser pro Minute aus. Trotzdem muss auch hier nicht auf den gewohnten Komfort beim Duschen verzichtet werden.

 

Wasser sparen beim Waschbecken

Auch am Waschbecken lässt sich Wasser einsparen. Hände waschen, Zähne putzen und Co. – es gibt viele Aufgaben, die am heimischen Waschbecken erledigt werden. Wer hier billige Badarmaturen nutzt, verschwendet oft Wasser. Diese können zwar mit so genannten Perlstrahlern ergänzt werden, aber man kann auch gleich wassersparende Dornbracht Armaturen aus dem Reuter Onlineshop bestellen. Wer dennoch den Perlstrahler bevorzugt, dem sei hier die Funktionsweise kurz erläutert: Dem Wasserstrahl wird Luft beigemischt. Dadurch bleibt der volle Wasserstrahl erhalten, wohingegen der Verbrauch sinkt – und zwar um bis zu 40 Prozent.

 

Allerdings ist Vorsicht geboten in Regionen mit sehr kalkhaltigem Wasser. Hier sollten die Perlstrahler mit einer Anti-Kalk-Technik ausgestattet sein. Auch tropfende Wasserhähne sollten schnellstmöglich beseitigt werden. Das ständige Tropfen ist nicht nur eine Geduldsprobe für die Nerven, sondern kann es ebenso die Haushaltskasse belasten. Pro Jahr fließen durch tropfende Wasserhähne immerhin bis zu 5.000 Liter Wasser. Sobald der Wasserhahn also regelmäßig Geräusche von sich gibt, sollte er repariert werden.

 

Wasser sparen auf der Toilette

Wasserschlucker Nummer 1 im Bad ist die Toilettenspülung. Trotz moderner Sparspülkästen fließen bis zu neun Liter pro Spülgang die Kanalisation hinab. Wer auf einen WC-Wasserstopp setzt, kann diesen Verbrauch auf ein Drittel senken.

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