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Balkon, Terrasse und Co. – Welche Ausstattung ist die richtige?

 

Wer sich mit der Planung seines Energiesparhauses beschäftigt, muss viele Entscheidungen treffen. Eine davon beschäftigt sich mit Balkon oder Terrasse – beide Varianten haben ihre Vorteile. Und weil dem so ist, entscheiden sich zunehmend mehr Bauherren dafür, das Energiesparhaus mit Balkon und Terrasse auszustatten.

 

Während die Terrasse als sommerlicher Freisitz mit Gästen genutzt wird, sieht es beim Balkon anders aus. Er ist meist kleiner gestaltet, aber dafür überdacht. So eignet er sich auch an ungemütlichen Tagen für das Sitzen im Freien. Natürlich muss jeder Balkon mit dem richtigen Geländer ausgestattet werden, damit die nötige Sicherheit gewährleistet ist. Hier ist die Auswahl riesig.

 

Bei sehr einfachen Geländern erhält man zwar den Schutz vor dem Absturz, allerdings keinen Sichtschutz. Da dieser zunehmend an Bedeutung gewinnt, sollte deshalb auf dicht geschlossene Balkongeländer geachtet werden.

 

Bodenbeläge für Balkon und Terrasse

Auch die Wahl der richtigen Bodenbeläge ist keine ganz einfache Entscheidung. Im Energiesparhaus wird vorwiegend den natürlichen Materialien der Vorzug gegeben. In Frage kommen dann unter anderem

  • · Basalt,
  • · Naturstein oder
  • · Granit,

die sehr dekorativ sind. Allerdings haben sie genauso eine Schwachstelle, denn sie sind empfindlich, was Staunässe unter dem Belag angeht. Damit die hervorragende Optik möglichst lange gewahrt bleibt, sollten Naturmaterialien auf Balkon und Terrasse deshalb nur mit einem geeigneten Drainagesystem verlegt werden. Andernfalls können hässliche Kalkablagerungen oder gar Feuchtigkeitsflecken und Frostschäden die Folge sein.

 

So sieht die richtige Drainage aus

Für die Drainage empfiehlt sich eine speziell für Natursteinbeläge entwickelte Flächendrainage. Diese wird optimalerweise auf Einkornmörtel verlegt. So sollte die Flächendrainage mit Kanälen ausgestattet sein, die einen klar festgelegten Hohlraum unter dem Belag ermöglicht.

Das bietet gleich mehrere Vorteile:

  • · Wasser dringt unweigerlich über die Fugen ein, kann durch die Flächendrainage jedoch wesentlich schneller ablaufen.

 

  • · In dem Hohlraum kann die Luft zirkulieren, wodurch der Bodenbelag auf Balkon und Terrasse besser abtrocknet.

 

  • · Das spezielle Gittergewebe, mit dem die Drainage versehen ist, bleibt dauerhaft wasserdurchlässig. So können Kalkfestsetzungen und damit einhergehend ein Verstopfen der Drainage vermieden werden.

 

  • · Der Einkornmörtel führt das Sickerwasser schneller vom Naturmaterial weg.

 

Allerdings reicht der Einkornmörtel alleine nicht aus, um den Bodenbelag zu schützen. Sobald nämlich Wasser auf der Abdichtung steht, läuft das übrige Wasser zurück. Dadurch kommt es zu Feuchtigkeitsflecken auf den Bodenbelägen. Der Deutsche Natursteinverband (DNV) teilt diese Ansicht und empfiehlt in seinen Merkblättern schon seit langem, diese Verbindung von Mörtel und Drainage. Zudem haben Langzeitstudien ergeben, dass die Verbindung wirklich hält, was sie verspricht.

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