Das Energiesparhaus einfach erklärt

Steigende Energiekosten belasten zunehmend die privaten Haushalte, denn der Ausbau alternativer Energiequellen kosten sehr viel Zeit und Geld, welches schließlich auf die Verbraucher abgewälzt wird.


Das allgemeine Umfeld auf dem Häusermarkt jedoch offenbart zudem, dass Immobilienbesitzer auch selbständig tätig werden sollten und in Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs investieren müssen, wenn diese über Jahrzehnte Planungssicherheit haben möchten.

 

Unter dem Begriff des „Energiesparhauses“ versteht man in diesem Zusammenhang ein speziell angelegtes Konzept des Bauens und Renovierens, welches immer zum Ziel hat, weniger Energie als herkömmliche Häuser zu verbrauchen und zudem Fakten zu schaffen, die andere Energiequellen nutzbar machen.

 

Das Niedrigenergiehaus

Seit einiger Zeit fällt vermehrt auf, dass Altbauten übermäßig häufig renoviert und ausgebaut werden, sodass diese auf den neuesten technischen Stand gehoben werden.
Ziel des Ganzen ist immer, ein Haus so zu konstruieren beziehungsweise so auszustatten, dass Energie zu Teilen gespeichert wird und wieder in den Kreislauf des Hauses selbst fließt.


Steigende Energiekosten lassen solche Maßnahmen als sinnvoll erscheinen, denn bereits nach wenigen Jahren sind die Kosten wieder eingespielt und senken langfristig die Belastung - mit Yello Gas Energiekosten sparen.

 

Das Niedrigenergiehaus, die erste Stufe eines Energiesparhauses zum Beispiel, definierte vor dem Jahr 2002 einen Dämmstandard, der von maximal 70 kWh pro Quadratmeter ausging.
Seit diesem Jahr neu errichtete Wohnhäuser erhalten keine Baugenehmigung, sofern der Energieverbrauch höher liegt.


Dass für die Erreichung dieses Zieles natürlich auch das Nutzungsverhalten entscheidend ist, verdeutlicht die Möglichkeiten des Verbrauchers selbst, langfristig Energiekosten einzusparen.

 

Mögliche Umbaumaßnahmen erkennen

Viele Bauten aus den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhundert, die vor allem auf geringe Baukosten abgestellt wurden, haben diesen Aspekt sträflich vernachlässigt.


Gerade hier ergibt sich, besonders beim Kauf einer solchen Immobilie für junge Familien, ein hoher Bedarf an Renovierungsarbeiten – nicht selten nämlich benötigen solche Bauten satte 300 kWh pro Quadratmeter, um angemessen beheizt zu werden.


Nimmt man jetzt entsprechende Maßnahmen vor, die daraus ein KfW 60- beziehungsweise KfW 40-Energiesparhaus machen, so profitieren Sie als Eigentümer zusätzlich von einer staatlichen Förderung.


Diese gibt häufig vergünstigte Darlehen oder übernimmt gleich einen Teil der Darlehenssumme.

Um in diesen Genuss von staatlichen Subventionsprogrammen zu gelangen, müssen Sie fachliche Hilfe in Anspruch nehmen, um alle technischen Anforderungen auch zu erfüllen.


Dies bezieht sich vor allem auf eine ideale Wärmedämmung, die mit den an der Fassade verbauten Materialien etwas zu tun hat und den hier verwandten Dämmstoffen.


Aber auch eine neue Fensterisolierung, das Lüftungssystem sowie entsprechende Maßnahmen an der Heizung sind förderungswürdig.

Besucher dieses Themas interessierte außerdem!

» Energieeffizienzhäuser

» Was ist ein Niedrigenergiehaus?

» Was ist ein Passivhaus?