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Energie sparen in der Küche

Wer über den Kauf oder Bau eines Energiesparhauses nachdenkt  oder sich  zumindest mit dem Thema befasst hat, kommt natürlich auch am Thema Küche & Energie nicht vorbei.


Das tägliche Essen bzw. Kochen ist ein Grundbedürfnis fast jeden Menschens, wobei täglich Unmengen an Energie für den Brat-, Back oder Kochvorgang verbraucht werden – auf Kosten der Umwelt und unseres Geldbeutels. Weniger bzw. seltener warme Mahlzeiten essen wäre eine Lösung, die für viele absolut inakzeptabel ist, und einen Essen-Lieferservice wie zum Beispiel lieferando.de möchten viele Menschen auch nicht jeden Tag in Anspruch nehmen.


Was kann man also noch tun, um beim Kochen möglichst viel Energie zu sparen?
Wenn Sie sich gerade neu einrichten, achten Sie besonders auf die Küchenausstattung bzw. den Herd. Mit einem Gasherd kochen Sie deutlich günstiger als mit Strom, allerdings benötigen Sie einen Gasanschluss, über den nicht alle Häuser verfügen. Beim Elektroherd haben Sie die Wahl zwischen den herkömmlichen Kochplatten, Glaskeramikkochfeldern sowie den recht teuren Induktionskochfeldern. Entscheiden Sie sich bei der Anschaffung eines neuen Herdes zumindest für ein Glaskeramikkochfeld, da Sie so deutlich weniger Energie verbrauchen.


Am besten geeignet sind allerdings Induktionsherde, da die Wärme hierbei gezielt an den Topfboden geleitet wird und wie auch beim Gas-Herd ein sehr schnelles Anheizen bzw. Stoppen der Wärmezufuhr möglich ist. Leider sind diese Geräte sehr teuer und man benötigt zusätzlich auch noch ein spezielles Kochgeschirr, sodass es gerade bei Gelegenheits-Köchen lange dauern wird, bis sich die Investition wirklich positiv bemerkbar macht. Achten Sie beim Herdkauf außerdem auf die seit dem Jahr 2003 bestehende Effizienzklassenunterteilung. (Etikett auf dem Gerät).


Auch mit Ihrem alten Herd können Sie durch ein paar kleine Tricks und Kniffe Energie sparen. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass die Böden Ihrer Pfannen und Töpfe nicht verbeult, sondern möglichst eben sind, denn so verbrauchen sie weniger Energie. Dass der Boden nicht mehr ganz gerade, ist merken Sie daran, wenn der Topf oder die Pfanne nicht mehr fest auf dem Herd stehen, sondern wackeln.

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Wenn Sie außerdem Ihren Herd bereits einige Minuten vor dem Ende der Kochzeit abstellen, können Sie die Rest-Wärme ideal und energiesparend nutzen.
Das Kochgeschirr sollte von seinem Durchmesser her möglichst genau auf die Kochplatten bzw. das Kochfeld passen, wobei man für die gegebenen zu kochenden Portionen in jedem Fall auch die passende Größe wählen sollte, da durch Übergröße des Topfes mehr Wärme an die Umgebung verloren wird.


Vermeiden Sie auch zu viel Wasser beim Kochen von Kartoffeln oder Nudeln und kochen Sie stets mit Deckel, um keine Wärme zu verschwenden. Wenn Sie einen durchsichtigen Glasdeckel verwenden, können Sie dabei weiterhin die Vorgänge im Topf oder in der Pfanne mitverfolgen.
Die Kochzeit von Reis, Getreide oder auch Bohnen können Sie durch Vorquellen in warmem Wasser verkürzen.


Achten Sie des Weiteren auf saubere Kochplatten und Topfböden, um nicht die Wärmeleitung zu behindern. Auch Ihren Wasserkocher sollen Sie aus diesem Grund regelmäßig vom Kalk befreien.
Entfernen Sie außerdem alle unnötigen Bleche und Roste aus dem Backofen, da auch sie sinnlose Erhitzungsenergie verbrauchen.


Übrigens verbrauchen Spezial-Erhitzungsgeräte wie Wasserkocher, Eierkocher und Kaffeemaschine beim Kochen deutlich weniger Energie als die Zubereitung auf der Herdplatte, sodass sich solche Investitionen schnell rentieren.

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