Fördergelder Photovoltaikanlage

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Fördergelder für Photovoltaikanlagen: Zuschlagen lohnt sich

Im Zuge der globalen Erwärmung und dem weltweiten Rückgang natürlicher Lebensräume wurde der Umweltschutz in den vergangenen Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auf internationaler Ebene zu einem politischen Schwerpunktthema. Bereits im Jahr 1997 wurden im Rahmen der Weltklimakonferenz in Kyoto Japan von den größten Industrienationen der Erde umfassende Maßnahmen zum langfristigen Schutz des Klimas besprochen. Aus der Konferenz ging bekanntermaßen das sogenannte Kyotoprotokoll hervor, indem sich die Teilnehmernationen zu einer Reduktion ihres Ausstoßes von Klimagasen bis 2013 verpflichteten.

 

Einer der größten Emittenten für Treibhausgase in Deutschland war und ist der Energiesektor. Nicht nur aufgrund von Reduktionsverpflichtungen, auch wegen des allmählichen Schwindens fossiler Brennstoffe ist in Deutschland ein Umdenken bei der Energieerzeugung notwendig.

 

Insbesondere die Förderung von Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien werden dabei forciert. Einer der Ansatzpunkte der Politik in Deutschland, um die gesetzten Ziele zu erreichen, ist die Bezuschussung umweltfreundlicher Technologien zur Erzeugung von Energie. Dazu sollen unter anderem auch im Bereich der privaten Haushalte finanzielle Anreize zur Investition in Solartechniken wie Photovoltaikanlagen gesetzt werden. 

Warum Photovoltaikanlagen eine lohnende Investition darstellen

Für die Hauseigentümer in Deutschland bieten sich in diesem Zusammenhang große finanzielle Möglichkeiten. So können durch die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach  zum einen langfristig Stromkosten eingespart und zum anderen staatliche Fördergelder in Anspruch genommen werden. Weitere Vorteile von Photovoltaik sind die relativ geringe Wartungsintensivität der Anlagen und lange Garantielaufzeiten von bis zu 25 Jahren. Sogar Gewinne lassen sich mit einer Photovoltaikanlage realisieren, wenn überschüssiger Strom in das Netz eingespeist wird. Baugenehmigungen müssen für die Befestigung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach in der Regel nicht eingeholt werden. Eine Ausnahme stellen hier Gebäude dar, die dem Denkmalschutz unterliegen.

 

Staatliche Fördergelder für die Montage von Solartechnologien können von Privatpersonen auf Länderebene in Anspruch genommen werden. Hierbei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern die Höhe der Zuschüsse und etwaiger Auflagen betreffend, die für eine Inanspruchnahme in Betracht zu ziehen sind. Die für Förderanträge zuständige Stelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. 

 

Im Rahmen der Förderung umweltfreundlicher Technologien können zudem Bankkredite zu vergünstigen Konditionen in Anspruch genommen werden. Auch Photovoltaikanlagen fallen unter die vorteilhaften Kreditlinien vieler Banken.

 

Neben Staat und Banken können sich Interessierte auch an ihre örtliche Dachdecker- oder Sanitär - Innung wenden. Diese beraten die Bauherren etwa über Gesetzesänderungen im Bereich der Förderung, erstellen kostenlose Energiechecks für Gebäude oder berechnen Amortisationszeiten der Investitionen. Außerdem kann eine Innung zur Vermittlung spezialisierter Fachbetriebe für die Dacharbeiten herangezogen werden.

Doch nicht nur im Falle von Photovoltaikanlagen können Hausbesitzer den fachmännischen Rat von Innungen einholen, auch im Bereich des energetischen Hausbaus greifen die Organisationen unsicheren Kunden beratend unter die Arme und klären über Möglichkeiten auf, Fördertöpfe für Energiesparmaßnahmen anzuzapfen.

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