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Gasheizung für das Energiesparhaus?

Lohnt es sich, im Energiesparhaus mit Gas zu heizen? Gibt es Vorteile bei dieser Heizform, wo doch die Gaspreise, ebenso wie die Strompreise kontinuierlich steigen? Und wie genau funktioniert die Gasheizung eigentlich? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen künftige Energiesparhausbesitzer.

 

Mit der Gasheizung lässt sich sparen

Generell gilt die Gasheizung immer noch als günstigste Möglichkeit, um Energie im Haus einzusparen. Dabei sollte aber auf die richtige Gasheizung geachtet werden und diese kombiniert die

  • - Gas-Brennwerttechnik mit der
  • - Solarthermie.

 

Zudem müssen neu gebaute Häuser laut Erneuerbare Energien Wärmegesetz ohnehin einen Teil ihrer genutzten Energie für Heizung und Warmwasser aus erneuerbaren Energien beziehen. Für den Neubau ist daher die oben genannte Kombination eine gute Möglichkeit.

 

Die Vorteile der Gasheizung

Die Gasheizung bietet dabei auch eine ganze Reihe von Vorteilen, wie folgende Aufstellung beweist:

  • - Kesseltausch ist bei Gas-Niedertemperaturtechnik sehr günstig.
  • - Technik ist bewährt.
  • - Sparsamer Umgang mit der eingesetzten Energie – Normnutzungsgrade von bis zu 109 Prozent sind bei Gas-Brennwertsystemen möglich.
  • - Das ist gleichzusetzen mit einer Effizienzsteigerung zwischen zehn und 15 Prozent.
  • - Dadurch kann der Hauseigentümer bei der Umstellung einer alten Heizung bis zu 40 % Gas einsparen.
  • - Moderne Geräte passen sich dem Bedarf an, so dass die Leistung je nach Raum- oder Außentemperatur nach oben bzw. unten geregelt wird.

 

Die Funktionsweise der modernen Gasheizung

Interessant für Häuslebauer ist natürlich auch die Frage danach, wie die Gasheizung funktioniert. Dabei muss man unterscheiden zwischen den Gas-Niedertemperatursystemen und den Gas-Brennwertgeräten. Letztere arbeiten noch effizienter.

 

Dabei folgen sie den nachfolgenden Schritten im Betrieb:

  • - Erd- oder Flüssiggas wird verbrannt.
  • - Im Abgas entsteht heißer Dampf.
  • - Die dadurch entstehende zusätzliche Hitze wird in den Heizkreislauf eingebracht.
  • - Wirkungsgrade von mehr als 100 Prozent sind möglich.

 

Wird auf ein gasbetriebenes Heizgerät gesetzt, so ist dieses meist auch für die Warmwasserbereitung zuständig. Sie werden als Durchlauferhitzer eingesetzt und erwärmen das Trinkwasser direkt. Die Geräte sind sehr kompakt gestaltet und können daher selbst in kleinen Räumlichkeiten Platz finden. Für mehr Komfort sorgen dagegen Systeme mit Warmwasserspeicher, wobei dieser gemeinsam mit dem eigentlichen Gerät in ein Gehäuse eingebaut werden kann.

 

Vor der Entscheidung müssen einige Punkte beachtet werden

Doch Häuslebauer sollten sich jetzt nicht vorschnell entscheiden. Zunächst einmal muss geklärt werden, ob am Standort überhaupt Gas vorhanden ist. Hier lohnt sich die Nachfrage beim örtlichen Gasanbieter. Allerdings sollte man nicht zwingend sein Gas bei diesem bestellen. Unter http://www.toptarif.de/gasanbieter kann man sich zunächst informieren, welche Anbieter noch in Frage kommen und vielleicht günstigere Preise, als der Hauptversorger vor Ort anbieten können.

 

Wichtig ist ebenso die Frage, ob das eigene Haus problemlos an das bestehende Gasnetz angeschlossen werden kann. Mitunter ist das nicht der Fall, wer dann trotzdem von den Vorteilen des Gasheizungs-Systems profitieren will, benötigt einen Flüssiggastank.

 

Zudem sollte beachtet werden, dass die Gasheizung in Kombination mit einer Solarthermieanlage noch günstiger ausfällt. Sie kann in den Sommermonaten das Wasser zum Duschen alleine erhitzen, so dass die Gasheizung komplett ausgeschaltet bleiben kann. Allerdings wird dann ein solarer Trinkwasser- oder Pufferspeicher benötigt.