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Photovoltaikanlagen – Eigenverbrauch rückt in den Fokus

Die Kosten für den aus dem öffentlichen Netz bezogenen Strom steigen immer weiter an. Allein schon deshalb ist es lohnenswert, zumindest einen Teil der Elektroenergie kostengünstig selbst zu erzeugen. Das gilt nicht nur für das Energiesparhaus, sondern grundsätzlich für jede Art von Eigenheim.

 

Auch beim Bau und der Sanierung von gewerblichen Objekten rückt die Nutzung der umweltfreundlichen Sonnenenergie immer mehr in den Mittelpunkt. Wer die Vorgaben für ein Plusenergiehaus erreichen möchte, kommt um die Integration einer Solaranlage ohnehin nicht herum.

 

Stromverkauf versus Eigenverbrauch

Aus dem Eigenverbrauch des in der hauseigenen Photovoltaikanlage erzeugten Stroms ergeben sich zahlreiche Vorteile, wie auf der Informationsseite von Donauer nachzulesen ist. Lohnenswert ist die Integration von Speichersystemen sowohl für den privaten Eigenheimbesitzer als auch den Eigentümer und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Speichersysteme sind für die Elektroenergie aus einer Photovoltaikanlage erhältlich und stehen auch in Varianten für die Speicherung der in einer solarthermischen Anlage erzeugten Wärme zur Verfügung.

 

Die Vorteile des Eigenverbrauchs ergeben sich aus der weitgehenden Unabhängigkeit von den Preisen für den Strombezug und den Trends bei den gewährten Einspeisevergütungen. Da die Energie vor Ort erzeugt wird, entfallen Transportverluste, was eine Schonung der Umwelt und der eigenen Geldbörse nach sich zieht. Hinzu kommen die staatlichen Förderungen, die beim Eigenverbrauch des Stroms aus einer Photovoltaikanlage in Anspruch genommen werden können.

 

Die Förderprogramme für die Stromspeicherung

Wer sein Energiesparhaus oder Plusenergiehaus mit Speichersystemen für den Strom ausstatten möchte, der profitiert aktuell vom Ziel der Bundesregierung, die Nutzung der erneuerbaren Energien gewaltig zu steigern, und so einerseits komplett aus der Kernenergie auszusteigen und andererseits eine möglichst große Zahl von Kohlekraftwerken abschalten zu können.

 

In diesem Rahmen wurden verschiedene Förderprogramme aufgelegt, zu denen auch das Programm 275 der Kreditbank für Wiederaufbau gehört. Es richtet sich ganz speziell an die Interessenten für Speicheranlagen, die zur Kombination mit einer Photovoltaikanlage geeignet sind. Diese Förderung gibt es sowohl für neu zu errichtende Anlagen als auch solche, die ab dem 1. Januar 2013 in Betrieb genommen worden sind, wenn bis zur Installation der Speichersysteme mindestens sechs Monate vergehen. Bei der Förderung lassen sich staatliche Investitionszuschüsse mit zinsgünstigen Krediten kombinieren. Die Kredite und Zuschüsse können für Photovoltaikanlagen gewährt werden, die eine Leistung von 30 kWp nicht übersteigen.

 

Die „schlitzohrige“ Planung der Solaranlage für das Energiesparhaus

Auch bei den Preisen für Erdgas und Heizöl klettern die Preise. Das Ziel beim Hausbau sollte deshalb sein, sich davon ebenso weitgehend unabhängig machen zu können wie von den Strompreisen. Gültig ist diese Zielstellung nicht nur im Hinblick auf die Kosten, sondern auch in Bezug auf die Energiebilanz eines Gebäudes. Dafür bietet sich die Kombination von Photovoltaik-Modulen mit solarthermischen Modulen förmlich an, denn auch die erzeugte Wärme einer Solaranlage lässt sich mit gut isolierten Kesseln über einen gewissen Zeitraum hinweg speichern.

 

Sie kann zum Bestandteil der Warmwasseraufbereitung und des Heizungssystems werden. Sind die Neigung und Ausrichtung des Dachs eines Gebäudes für eine Solaranlage nicht geeignet, dann besteht kein Anlass zum Frust, denn inzwischen sind auch Varianten auf dem Markt, die sich senkrecht im Garten aufstellen lassen und die beidseitig arbeiten. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich über die Janus-Module aus dem thüringischen Erfurt informieren, mit der sich ein hoher Effizienzgrad erreichen lässt.