Sparen beim Heizen

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Sparen beim Heizen im Energiesparhaus

Heute darf man bei gut geplanten Neubauten durchaus davon ausgehen, dass ein Energiesparhaus seinen Namen völlig zu Recht hat. Gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch an Heizenergie pro Jahr und Quadratmeter der Bauten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts kommt das als Energiesparhaus konzipierte Fertighaus oder Massivhaus mit einem reichlichen Drittel an Heizenergie aus.

So liegen die „Altneubauten“ bei einem Jahresverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche von etwa 300 Kilowattstunden. Das Energiesparhaus darf siebzig Kilowattstunden nicht überschreiten und liegt in vielen Fällen sogar noch weit darunter.

Besonders interessant ist das Energiesparhaus natürlich dann, wenn man es mit einer Solaranlage koppeln kann. Dabei ist es unerheblich, ob man damit die Heizung für sein Fertighaus unterstützt oder ob man die Dachfläche bei seinem Massivhaus nutzt, um auf umweltfreundliche Weise Strom erzeugen zu können. Noch sind die Gesetzgebung und das Preisgefüge auf dem Energiemarkt so, dass man für die eingespeiste solar erzeugte Kilowattstunde Strom mehr Geld bekommt, als man für die aus dem öffentlichen Netz entnommene Energie bezahlen muss.

Auch die Technik, die man in den Energiesparhäusern zur Energierückgewinnung nutzen kann, schreitet immer weiter fort. Sowohl das Abwasser als auch die Abluft aus einem Energiesparhaus enthalten nur noch ganz wenig Restenergie. Der wesentlich größere Teil der enthaltenen Energie wird entzogen und dem Heizkreislauf des Hauses wieder zugeführt.

 

Jede auf diese Weise mehrfach genutzte Menge an Energie spart dem Besitzer bzw. Nutzer der Energiesparhäuser bares Geld. Die Summe der möglichen finanziellen Einsparungen wird sich in Zukunft noch vergrößern. Die Technik wird effizienter und die Preise an den Energiebörsen nicht nur in Europa zeigen einen deutlichen Trend nach oben.

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