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Strom sparen – auch im Energiesparhaus ein Thema

PrizeWizeWer sich für ein Energiesparhaus entscheidet, wird gleich doppelt belohnt. Zum Einen senkt er damit den ganz normalen Verbrauch von Energie, zum Anderen erhält er attraktive Zuschüsse vom Staat beim Bau. Dennoch kommt man auch im Energiesparhaus nicht ohne Energie aus. Die Stromkosten steigen seit Jahr und Tag unaufhörlich, bereits im kommenden Jahr sind weitere Preiserhöhungen geplant.

 

Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie sich trotz eines sparsamen Umgangs mit dem Strom vor immer höheren Stromrechnungen sehen. Ganz verzichten kann man auf Strom aber nicht, er wird für die Beleuchtung, das morgendliche Kaffeekochen oder das abendliche Fernsehprogramm gleichermaßen benötigt. Es gibt aber viele Tricks und Kniffe, mit denen man hohe Stromkosten einsparen kann. Und die gelten fürs Energiesparhaus ebenso, wie für jedes andere Haus.

 

Strom einsparen in der Küche

Etwa ein Viertel des durchschnittlichen Warmwasserverbrauchs wird nicht im Bad, sondern in der Küche verbraucht. Mit Abwaschen und Co. lässt sich, richtig angewendet, also einiges an Energie einsparen. So setzen viele noch auf den schnellen Handabwasch zwischendurch. Der braucht aber mehr Wasser, als die voll beladene Geschirrspülmaschine. Ebenso wenig bringt es Vorteile, das Geschirr vorzuspülen.

 

Eiweißreste zum Beispiel lösen sich nur in kaltem, nicht jedoch in warmem Wasser. Daher braucht dieses Geschirr gar nicht vorgespült werden. Grundsätzlich sollte der Geschirrspüler nur angestellt werden, wenn er voll beladen ist, denn dann verbraucht er weniger, als bei zwei halbvollen Maschinen. Das gilt übrigens genauso für die Waschmaschine.

 

Das tägliche Kochen gehört einfach dazu, doch auch hier lässt sich Energie sparen. Wer das Kartoffelwasser mit Deckel zum Kochen bringt, verbraucht wesentlich weniger Energie, als wenn das Wasser ohne Deckel kochen soll. Grund dafür ist die Wärme, die im Topf verbleibt und nicht erst einmal entweicht. Gleichermaßen sollte stets eine zum Kochtopf passende Kochplatte verwendet werden. Je größer die Platte bei einem kleinen Topf, desto mehr Energie geht ungenutzt verloren.

 

Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass die bei fast allen Herden vorhandene Restwärmefunktion genutzt wird. Dadurch lässt sich der Herd und damit der Stromverbrauch noch vor Ende der Garzeit abschalten. Die Restwärme reicht zum Garen völlig aus. Auch das Vorheizen beim Backofen ist nicht zwingend erforderlich, bei  Heißluft-Backrohren kann gänzlich darauf verzichtet werden. Und zehn bis 15 Minuten vor Ende der Backzeit kann der Ofen abgeschaltet werden, um so die ebenfalls hier vorhandene Restwärme optimal zu nutzen.

 

Sparen auch beim Waschen

Nicht nur beim Kochen, sondern ebenso beim Waschen kann man hohe Einsparungen erzielen. Die Maschine sollte stets voll beladen werden und statt 95° C Kochwäsche reicht bei normaler Verschmutzung oft die 40° C Wäsche aus. Auf die Vorwäsche kann man fast immer verzichten, sie wird nur bei extremer Verschmutzung benötigt.

Wer auf ein Energiesparhaus mit Solaranlage gesetzt hat, kann die Waschmaschine aber genauso an diese anschließen. Somit wird die Energie, die normalerweise für das Aufheizen des Wassers benötigt wird, komplett eingespart. Einzelne Waschmaschinentypen können zudem auch direkt an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden. Hier lohnt es sich, einen genaueren Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen.

 

Auf das Trocknen der Wäsche mittels elektrischem Trockner sollte weitestgehend verzichtet werden. Im Garten, auf dem Balkon oder in der Abstellkammer wird die Wäsche ebenfalls trocken – und zwar ganz ohne Stromverbrauch.

 

Beim Bügeln kann ein wärmereflektierender Bügelbrettbezug die Energiekosten senken. Zudem sollte die Wäsche nur bügelfeucht sein. Zu trocken oder zu feucht, wird der Energieverbrauch auch hier in die Höhe getrieben. Nach dem Ausschalten des Bügeleisens ergibt sich hier ebenfalls Restwärme, die für sehr feine Sachen zum Bügeln verwendet werden kann.

 

Stromanbieter wechseln

Wenn diese Tipps immer noch nicht ausreichen, um die immensen Stromkosten in den Griff zu bekommen, dann sollte man überlegen, den Stromanbieter zu wechseln. Bei Prizewize beispielsweise lässt sich problemlos ein Strompreisvergleich durchführen, der binnen weniger Sekunden den günstigsten Anbieter offenbart.