Strom und Gas: Auch im Energiesparhaus von Bedeutung

Obwohl das Energiesparhaus vor allem eines will, nämlich Energie einsparen, kommt es doch in aller Regel nicht umhin, einen Strom- und Gaslieferanten auszuwählen. Denn der komplette Energiebedarf kann trotz ausgefeilter Konzepte für das Energiesparhaus noch nicht im Selbstversorger-Kontext gedeckt werden. Dabei ist die Suche nach dem passenden Gaslieferanten für viele Energiesparhaus-Besitzer alles andere, als einfach.

Der Markt ist spätestens seit der Liberalisierung und dem damit massiv gesteigerten Wettbewerb von unzähligen Anbietern überschwemmt. Für den Laien ist es dabei schier unmöglich, den Überblick zu behalten. Hier können Vergleichsrechner helfen.

 

Vergleich macht klug

In diesen Vergleichsrechnern können sich künftige Gaskunden informieren, welche Anbieter an ihrem Standort überhaupt in Frage kommen. Fast immer wird dabei Yello Gas als Energielieferant auftauchen, da dieser Anbieter zu denjenigen gehört, die bundesweit sehr aktiv sind. Doch ein echter Vergleich wäre eben keiner, wenn da nicht noch andere Anbieter aufgeführt würden.

Hierbei können verschiedene Tarife ausgewählt werden, die sich hinsichtlich diverser Details voneinander unterscheiden. Entscheidend sind dabei die Angaben zu:

  • - Preisgarantien (häufig eingeschränkt, ausgenommen sind meist Steuern und gesetzliche   Abgaben, in der Regel Garantien für 12 Monate),
  • - Neukundenboni, sofern vorhanden,
  • - Vertragslaufzeiten (mehr als 12 Monate sind in der Regel nicht akzeptabel),
  • - Gültigkeit der Preise (oft Sonderangebote, die erst ab einem bestimmten Datum gültig sind)
  • - Gesamtpreise pro Jahr.

 

Einige Tarife werden genauso als reine Online-Tarife angeboten. In diesem Fall werden Rechnungen online erstellt und können auch nur dort eingesehen werden. Ein Versand der Rechnungen auf dem Postwege ist indes nicht vorgesehen.

Fallen beim Gaspreis Vergleich

Wer die Gaspreise verschiedener Anbieter miteinander vergleichen will, sollte ebenfalls beachten, dass hier einige Fallen lauern können. So gibt es Paketpreise, die für eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden gelten. Wird der Verbrauch unter- oder überschritten, ist mit Aufschlägen zu rechnen. In anderen Fällen muss im Voraus gezahlt werden. Von diesen Angeboten ist jedoch Abstand zu nehmen, denn sollte der Anbieter während der Vertragslaufzeit sein Unternehmen aufgeben, dann ist das Geld weg, obwohl das Gas nicht mehr geliefert wird. Es muss dann oft sehr viel teurer bei einem anderen Anbieter neu erworben werden.

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