Photovoltaik Module

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Photovoltaik Module

Die Vielfalt der verschiedenen Photovoltaik Module wird immer größer. Immer neue Materialien werden dort verwendet. Sie steigern den Wirkungsgrad, also die Menge Strom, die man auf einen Quadratmeter Fläche erzeugen kann. Noch sind die hoch effektiven Photovoltaik Module recht investitionsintensiv, aber damit kann man sich langfristig ein Zusatzeinkommen oder deutliche Kosteneinsparungen beim eigenen Strombedarf sichern, weil sie eine extrem lange Lebensdauer haben.


Monokristalline Photovoltaik Module

Mit monokristallinen Photovoltaik Modulen kann man sich eine große Ausbeute auf kleinen Flächen sichern. Das ist möglich, weil man den einzelnen Zellen in sehr aufwändigen Produktionsverfahren einen hohen Siliziumanteil mitgeben kann. Dabei handelt es sich ausschließlich um reines Silizium. Daher auch die Bezeichnung „Mono“. Die leicht bläulich schimmernden Module sind extrem langlebig. Die Firmen gehen von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von dreißig Jahren aus, was dazu führt, dass die meisten eine Garantie von zwei Jahrzehnten darauf geben.


Polykristalline Photovoltaik Module

Im Verhältnis zu den monokristallinen Photovoltaik Modulen erzeugen die polykristallinen Varianten weniger Strom. Sie sind auch deutlich preiswerter zu bekommen und eignen sich vor allem zum Einsatz auf Gebäuden, wo sehr viel Fläche zur Verfügung steht. Dass sie kostengünstiger als monokristalline Module hergestellt werden können, liegt daran, dass hier nicht nur reines, sondern auch unreines Silizium für die Herstellung verwendet wird. Auch bei ihnen findet man eine durchschnittliche Lebensdauer von dreißig Jahren und von Seiten der Firmen eine Garantie von zwanzig Jahren.


LGBC Photovoltaik Module

LGBC Zellen werden auch als Saturnzellen bezeichnet. Man erkennt sie an ihrer typisch schwarzen Färbung. Photovoltaik Module mit Saturnzellen gehören derzeit zu den Modellen mit einem guten Wirkungsgrad. Sie besitzen monokristalline Silizium Strukturen. Die Besonderheit liegt darin, dass es kaum Verluste durch Reflektion gibt. Bei diesen Photovoltaik Modulen erzielt man eine höhere Ausbeute aus dem Licht, das seitlich auf die Zellen trifft. Das bedeutet, dass es die Saturnzellen auch den Interessenten möglich machen, solaren Strom zu erzeugen, bei den Standort und Ausrichtung der zu bestückenden Gebäude nicht ganz optimal sind.


CIS Photovoltaik Module

Bei den CIS Zellen handelt es sich um Dünnschichtmodule der neuesten Generation. Die Bezeichnung ist abgeleitet davon, dass hier Kupfer, Indium und Selen zum Einsatz kommt. Die CIS Photovoltaik Module haben einen sehr hohen Wirkungsgrad. Mit ihnen ist der Startschuss für eine Entwicklung gefallen, die es möglich macht, nicht nur die Dächer, sondern komplette Fassaden für die Stromerzeugung nutzen zu können.

 

Von Dünnschichtmodulen spricht man immer dann, wenn die effektiv arbeitende Schicht aus Kristallen nur wenige Mikrometer stark ist. Sie sind auch als monokristalline Ausführungen mit Silizium zu haben. Der Vorteil der Dünnschichtmodule liegt darin, dass die Produktionskosten durch den geringeren Materialeinsatz deutlich gesenkt werden können und die Technik auch auf dem Markt in absehbarer Zeit deutlich preiswerter werden wird.