Photovoltaik Anlage

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Ratgeber Photovoltaik Anlage

Möchte man sein Haus mit einer Photovoltaik Anlage bestücken, dann sind einige Dinge zu beachten, wenn man am Ende auch Freude und einen kleinen Verdienst davon haben möchte.

Der erste Schritt sollte immer darin bestehen, dass man prüft, ob das eigene Dach diese zusätzliche Last auch aushalten würde. Zwar bringen die Solarmodule nicht mehr das Riesengewicht auf die Waage, aber vor allem im Bereich der Altbauten kann selbst das ausreichen, um die Dachkonstruktion an die Grenzen der Belastbarkeit zu bringen.

 

Weitere bauliche Faktoren, die Einfluss auf die zu verwendende Art der Solarzellen haben, sind die Neigung und Ausrichtung der Dachflächen. Derjenige, dessen mit Solarmodulen zu belegende Dachflächen nicht Richtung Süden zeigen, sollte sich im Vorfeld gut zur Technik beraten lassen, denn es gibt inzwischen auch Photovoltaik Module, die sogar mit einem seitlichen Lichteinfall effizient arbeiten können.

Dabei bestehen auch regionale Unterschiede bei der Lichtintensität und der Sonnenscheindauer, die bei der wirtschaftlichen und technischen Planung einer Solaranlage mit berücksichtig werden sollten.

Die optimale Lösung wäre es natürlich, wenn man mit seiner Photovoltaik Anlage mehr Strom erzeugen könnte, als man selbst verbraucht. Deshalb sollte man bei der Beratung durch den Experten unbedingt seine eigenen Verbrauchswerte kennen. Ob dieses Optimum erreichbar ist, hängt natürlich auch davon ab, welche Flächen zur Verfügung gestellt werden können und mit welchen Arten von Photovoltaik Modulen sie bestückt werden sollen. Zwischen den monokristallinen und polykristallinen Ausführungen bestehen nicht nur große Unterschiede bei der erzielbaren Stromausbeute, sondern auch bei den Anschaffungskosten.

 

Um diese so niedrig wie möglich zu halten, sollte man mehrere Anbieter kontaktieren. Auch sollte man schauen, von wo man eventuell Förderzuschüsse oder zinsverbilligte Kredite bekommen kann. Hier gibt es in Deutschland derzeit größere Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Hat man so die notwendigen Investitionskosten ermittelt, sollte man eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen lassen.

Eine Photovoltaik Anlage gilt dann als rentabel, wenn sie die Investitionen spätestens nach zehn Jahren wieder eingespielt hat.

Dann kann man weitere zehn Jahre von den Einnahmen profitieren, denn die meisten Anbieter geben zwanzig Jahre Garantie auf ihre Photovoltaik Produkte.

 

Da es sich bei den aus dem Betrieb von Photovoltaik Anlage erzielten Verdiensten um Einkommen im Sinne des Einkommenssteuergesetzes handelt, sollte man auch seinen Steuerberater konsultieren. Dor erfährt man, welche Dinge dabei zu beachten sind, wie zum Beispiel welche Kosten man von den erzielten Einnahmen steuerlich absetzen kann. Auch wer eine Erwerbsminderungsrente oder eine Unfallrente von den Berufsgenossenschaften bekommt, muss sich diese Einnahmen als Einkommen anrechnen lassen. Sie werden dabei wie Einkünfte aus einer selbstständigen gewerblichen Tätigkeit behandelt.

Zusatzinfos: Stromerzeugung durch Photovoltaik |