Geothermie – Die Energie der Zukunft?

Viele Besitzer einer Wohnung oder eines Hauses stöhnen heutzutage über die stets ansteigenden Kosten für Energie und Wärme, die für die Bewohnung einer Immobilie notwendig sind. Trotz eines bewussten Umgangs mit Energie liegen die Kosten der Energieversorgung heutzutage nachweislich weit über denen vergangener Jahre und Jahrzehnte. Grund hierfür ist zum einen eine ansteigende Besteuerung und zum anderen eine fortschreitende Verknappung der traditionellen Energieträger wie Öl, Kohle oder Erdgas, die lange Zeit die Basis der Energieversorgung in ganz Europa gebildet hatten.

Ein Umdenken ist somit erforderlich. Die Tendenz geht hierbei eindeutig in Richtung regenerativer, also erneuerbarer, Energieformen wie beispielsweise Sonnenkraft. Doch auch Geothermie erfreut sich stets wachsender Beliebtheit.


Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit der Energieversorgung, die sich gespeicherter Energie, die sich in natürlichen Ressourcen befindet, nutzbar macht.

Geothermie kann mithilfe von Wärmepumpen in nutzbare Energie umgewandelt werden. Die steigende Beliebtheit dieser Energieform lässt sich anhand einiger Kennziffern verdeutlichen, die auf aktuellen Studien beruhen.
So wurden die Vorteile einer Wärmepumpenanlage für den privaten Immobiliensektor im Jahr 1995 noch von etwa 1.200 Haushalten deutschlandweit genutzt. Im Jahr 2008 lag diese Zahl bereits bei über 55.000 Haushalten.

Laut Meinung zahlreicher Experten auf dem Gebiet der Energieversorgung wird die Beliebtheit von Geothermie als Energieversorgungsmöglichkeit im Bereich der privat genutzten Immobilien auch in den nächsten Jahren weiterhin ansteigen und sich damit zu einer echten Alternative im Bereich der Energieversorgung in Deutschland entwickeln.

Im Erdreich herrscht eine höhere Temperatur, als die Außenluft sie aufweist. Einige Grad Celsius beträgt diese Differenz immer und je tiefer ins Erdreich vorgedrungen wird, desto wärmer findet man es vor.

Es gibt etliche Förderprogramme. Die Hauptförderung kommt aus dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – BAFA. Natürlich können auch günstige Darlehen der KfW genutzt werden...

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